Donnerstag, 10.10.2019
Eigentlich hatten wir uns heute den Wecker auf halb 9 gestellt, aber wir wurden leider schon um 8 unsanft von lautem Rasenmähergeknattere geweckt! Grrrr...
Trotzdem ließen wir uns die Urlaubslaune nicht vermiesen und machten uns nach einem ausgiebigen, leckeren Frühstück auf den Weg in den Westen von Samos, um Paris und seine Frau zu besuchen.
Erstes Etappenziel war die kleine Hafenstadt Pythagorion. Nach ca. 20 minütiger Fahrt fuhren wir vom Berg herunter in diese wunderhübsche Stadt hinein und dann die Hauptstraße entlang in Richtung Hafen, links und rechts gesäumt von schönen kleinen Lädchen - nur eine Parkmöglichkeit war nicht zu finden. Peter wollte am Ende der Straße schon wieder wenden, da dort bereits die Hafenpromenade begann, aber zum Glück fragte ich einen Einheimischen, wo man denn wohl parken könnte und dieser schickte uns über die Hafenpromenade zu dem am Ende liegenden Parkplatz. Wir fuhren also an den anliegenden Tavernen vorbei - war völlig okay! In Deutschland undenkbar!
Nachdem wir unser Auto abgestellt hatten, bummelten wir den eben gefahrenen Weg zurück und kehrten in einer der Tavernen ein, bei der uns der Besitzer sehr freundlich hineingebeten hatte. Bei einem leckeren Frappe bestaunten wir das rege Treiben auf der Promenade und den vor Anker liegenden Yachten und ließen es uns gut gehen.
Amüsant fanden wir auch einen älteren, bärtigen Motorrollerfahrer, der mit seinem ebenfalls älteren Sozius im "Damensitz" mit Zigarette in der Hand an uns vorbei tuckerte. Nach 10 Minuten kamen sie nochmal vorbei, diesmal die Kippe im Mund, und nach weiteren 10 Minuten ein drittes Mal. Ein Bild für die Götter!
Weiter ging es dann zu einem kleinen Bummel durch die Einkaufsstraße, nicht ohne noch diverse Mitbringsel für unsere Lieben daheim zu shoppen ;).
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Die nächste lange Etappe führte uns quer durch die Berge, über eine seeehr kurvenreiche Straße, eigentlich eine einzige, über 30km lange Serpentine, durch kleine Bergdörfer mit atemberaubenden Aussichten wieder hinunter ans Meer direkt nach Kampos, wo sich die "Tiki Rooms", die Ferienanlage von Marcos und Silkes griechischem Freund Paris befinden, unserem heutigen Ziel.
Da ich sehr hungrig war, beschlossen wir, noch kurz in einer der gemütlichen Tavernen in Kampos Halt zu machen, um etwas zu essen. Der freundliche Wirt bat uns sofort in seine Küche, damit ich mir einen frischen Fisch aussuchen konnte. Ich entschied mich für gegrillten Kalamari, Peter für einen griechischen Salat. Vorab bekamen wir noch als Gruß aus der Küche eine kleine Portion griechischen Kartoffelsalat. Sehr schmackhaft!
Anschließend machten wir uns dann über den leckeren Salat her, bis schließlich der Kalamari kam. Ein ganzer Kalamari mit Fangarmen! Peter wollte lieber nichts davon und begnügte sich mit den Pommes, während ich mich genüsslich über das leckere Gericht hermachte! :))
Nachdem wir nun gesättigt waren, für 25€! und noch ein kleines Gläschen Samoswein probieren durften, fuhren wir die letzten Meter zu den Tiki Rooms.
Paris erwartete uns schon und zeigte uns seine wunderbare Anlage. Bei Kaffee und Wasser unterhielten wir uns angeregt und nach ca. einer Stunde machten wir uns auf den Heimweg. Unser nächster Urlaubsort steht damit fest!!!!
Paris erwartete uns schon und zeigte uns seine wunderbare Anlage. Bei Kaffee und Wasser unterhielten wir uns angeregt und nach ca. einer Stunde machten wir uns auf den Heimweg. Unser nächster Urlaubsort steht damit fest!!!!
Auf der gleichen abenteuerlichen Strecke fuhren wir dann wieder zurück in unser Hotel. Für die etwa 45 Kilometer brauchten wir über eine Stunde Fahrzeit!
Im Hotel angekommen, ruhten wir uns erstmal ein bisschen aus, machten uns frisch und gingen dann zum Abendessen. Heute gab es gefüllte Weinblätter, das übliche Salatbuffet, sowie Risotto mit Pilzen, Boef Stroganoff, überbackene Wurst, Fisch, Kartoffeln, Brokkoli und Schweinesteak. Alles sehr lecker.
Zum Abschluss des tollen Tages saßen wir noch für zwei Stündchen mit Kathrin und Guido in der Poolbar und unterhielten uns.
Ein weiterer wunderschöner Tag ging so zu Ende.













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