Sonntag, 13. Oktober 2019

Am, im und auf dem Meer

Sonntag, 13. Oktober 2019

Pünktlich um 7:30 Uhr waren wir (genauer:ich) die ersten beim Frühstück, da wir um 8:10 Uhr beim Hotel abgeholt wurden. Mit dem Bus wurden wir nach Pithagorio zum Hafen gebracht, von wo aus es mit "Captain Andreas" und seiner Georgios auf eine Ganztags-Barbecue-Tour ging.


Kurz nach Abfahrt aus dem Hafen wurde uns wahlweise süßer Samoswein oder "Orangejuice" kredenzt, gefolgt von einem leckeren Obstteller, zimtbestreute Apfelstücke und Orangenschnitze.

Die Fahrt ging entlang der Südküste von Samos. Unglaublich beeindruckende Felsreliefs ragen hier ins Meer. Ich spare mir weitere Beschreibungen, die Bilder mögen für sich sprechen.






Um 10 vor 11 ankerte die Georgios vor der kleinen Insel Samiopoula, auf der wir eine Stunde Zeit hatten, um an dem märchenhaft schönen Strand zu entspannen und zu baden.







Auf Samiopoula lebt ein griechischer Hirte, um zu verhindern, dass sich unser aller Freund Erdogan dieser Insel bemächtigt. Das könnte er mit einem unbewohnten Eiland gemäß uralten Seerechts nämlich tun, wenn er dort einen Türken ansässig macht. Klingt komisch, ist aber so.

Die weitere Fahrt führte uns zu einer kleinen Bucht, die ausschließlich vom Meer her zugänglich ist und Captain Andreas gehört. Hier bereiten er und seiner Familie das BBQ zu und stellen den Gästen Sonnenliegen und Sonnenschirme bereit. Bevor man an dieser Stelle das Schiff verlassen kann, mussten Andreas und sein fleißiger Neffe erst den Steg aufbauen. Es existiert hier lediglich ein Eisengerüst, auf das zunächst Planken gelegt werden müssen. Kurz vor der Abfahrt werden diese Planken wieder entfernt und so gelagert, dass Wind und Wetter ihnen nichts anhaben können. Den Abbau habe ich gefilmt:


Der Aufenthalt in der BBQ-Bucht dauerte bis 16 Uhr und wir wurden hier mit wirklich sehr leckeren Makrelen, gebraten auf einem 2m langen, mit Holz betriebenem Grill, verwöhnt. Dazu gab es einen ungewöhnlich schmackhaften Kartoffelsalat und natürlich griechischen Salat mit extra gereichtem Tsaziki und Feta. Den griechischen Salat hat Andreas selbst vor Ort geschnippelt. Nach dem Essen konnten wir zwischen Ouzo und Orangensaft wählen und ganz zum Schluss gab's einen kleinen Becher "Kaffee mit Cognac", Andreas Frau pries ihn als "sexy Café" an - sehr lecker! Ach ja, alles übrigens auf Planken, die zweckmäßig auf alte Stühle genagelt waren. Einfach, aber wirkungsvoll!












Um 16 Uhr, nach über 3½ Stunden Aufenthalt in der Bucht, war's dann auch genug und zumindest ich war ganz froh, dass wir wieder an Bord konnten.


Ein weiterer Zwischenstopp in einer kleinen Bucht wurde nur gemacht, um den Gästen einen Sprung vom Schiff in die Ägäis zu ermöglichen. Tolle Idee!

Um knapp halb 6pm holte uns der Shuttlebus am Hafen wieder ab und wir freuen uns jetzt mit immer noch leichtem Salzgeschmack im Mund auf das Abendessen im Hotel. 

1 Kommentar:

  1. Ein toller Tag mit wunderbaren Erlebnissen und sehr erholsamen Sequenzen.
    Spannend und wert ausführlich erzählt zu werden ist die Geschichte der kleinen vorgelagerten Insel Samiopoula.

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